Wappen & Relief

Relief

Bei einem Relief handelt es sich um eine Darstellung, die sich plastisch vom Hintergrund abhebt. Je nachdem, wie stark die Figuren aus der Grundfläche herausragen, spricht man von einem Flachrelief (auch Basrelief), Halbrelief oder einem Hochrelief. Allgemeiner wird der Begriff für alle Darstellungen genutzt, bei der eine erhabene Form vorhanden ist.

Das Relief steht als Kunstform zwischen der Plastik und der Malerei. Als Material werden neben Stein, Holz, Elfenbein und Metall (Bronzeguss, Silber) verwendet. Eine Hochblüte erlebte das Relief in der hellenistischen und römischen Kunst als Verzierung auf Tempeln und Grabstelen. Eine Sonderform ist das versenkte Relief, das nur in der altägyptischen Kunst zu finden ist, hier werden die Figuren als „Hohlform“ in die Grundfläche hineingearbeitet.

(Quelle:Wikipedia)


Wappen (Ursprung)

Die Wappen sind in ihrer klassischen, mittelalterlichen Form in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, der Zeit der Kreuzzüge   – also unter anderem im Zusammenhang mit dem Auftreten großer Ritterheere – entstanden.

Die Theorie, dass mit dem Aufkommen von immer schwereren Rüstungen (speziell des Topfhelms) das Gegenüber in der Schlacht nicht mehr erkennbar war und so Wappen als Identifikationshilfe auf dem Feld dienten, hält sich zwar immer noch hartnäckig, kann jedoch als widerlegt betrachtet werden. Es wäre auch von dem einzelnen Ritter wohl kaum zu erwarten gewesen, sich in der Hitze des Gefechts an jedes einzelne der in einigen Fällen vielen hundert Wappen auf beiden Seiten zu entsinnen und so anhand dieser Kennzeichnung auszumachen, ob er gerade Freund oder Feind gegenüber stand. Zur Zeit der Kreuzzüge entwickelte sich jedoch auch ein ausgeprägtes Turnierwesen, häufig mit einer begrenzten Teilnehmerzahl und es wurde auch für Zuschauer aus der Ferne interessant zu sehen, wer noch an den Kämpfen teilnahm und wer bereits ausgeschieden, verletzt oder sogar getötet worden war. So wurde eine farbliche und symbolische Kennzeichnung auf den Schutzschilden oder Fahnen erforderlich. Dabei wurden kontrastierende Farben gegeneinander gesetzt, um die Erkennbarkeit auch aus der Entfernung zu erhöhen. Die Heraldik spricht hier vom Gegensatz von Farben (rot, schwarz, blau, grün, purpur) und Metallen (silbern und golden).

Das Wort ‚Wappen‘ (mittelhochdeutsch wâpen) ist in seiner Herkunft identisch mit dem Wort ‚Waffen‘. Der Bedeutungswandel von wâpen (Waffen) zu wâpen (Abzeichen) auf den Waffen vollzog sich bereits im 12. Jahrhundert. Besonders geeignet zur Anbringung waren Schild und Helm. Sie wurden deshalb die Hauptbestandteile der Wappen.

(Quelle:Wikipedia)

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